Allgemeine Regeln zum Pensionsbetrieb


Pension

In der Pension sind, nebst der Überlassung der Boxe, folgende Leistungen inbegriffen:

  • Tiergerechte, genügende, der Leistung des Pferdes angepasste Fütterung
  • Streue
  • Benützung eines Kastens
  • Benützung der Anlage (Dressurviereck und Reithalle) gemäss Betriebsordung
  • Jedes Pferd hat eine zugeteilte Weide. Der Besitzer sorgt selber für deren regelmässige Säuberung (Bollenjagen)
  • Der Pensionsgeber behält sich das Recht vor, den Pensionspreis zu erhöhen, um diesen den Bedingungen des Marktes und den Unkosten anzupassen. Er hat eine Preiserhöhung dem Pensionär mindestens einen Monat im Voraus bekannt zu geben
  • Der Pensionär wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dem Pensionsgeber für alle mit diesem Vertrag in Zusammenhang stehenden Forderungen (Pensionspreis, eventuelle Tierarztkosten usw.) am eingestellten Pferd ein Retentionsrecht (Art.895 ff.ZGB) zusteht


Abwesenheit

Vorübergehende Abwesenheit des Pferdes von weniger als 15 Tagen berechtigt nicht zur Minderung des Pensionspreises, doch kann der Pensionär für die betreffende Zeit das Futter mitnehmen. Bei längerer Abwesenheit bezahlt der Pensionär, für die Reservation der Boxe, den für die entsprechende Zeit geschuldeten halben Pensionspreis.


Gesundheit des Pferdes

Der Pensionär erklärt ausdrücklich, dass das Pferd nicht von einer ansteckenden Krankheit befallen ist oder aus einem verseuchten Stall kommt, nicht koppt, webt oder vergleichbare Fehler, beziehungsweise Stalluntugenden hat, gegen Skalma geimpft ist (gemäss Weisungen SRF) und in den letzten 3 Monaten entwurmt worden ist.
Der Pensionsgeber hat das Recht, im Notfall im Namen und auf Rechnung des Pensionärs einen Tierarzt oder Hufschmied beizuziehen und auf Anordnung des Tierarztes das Pferd in eine Tierklinik einzuliefern. Es ist Sache des Pensionärs, sicherzustellen, dass der Pensionsgeber darüber orientiert ist, welchen Tierarzt er beizuziehen wünscht. Ohne entsprechende Instruktion, oder wenn der gewünschte Tierarzt nicht rasch genug kommen kann, darf der Pensionsgeber den Arzt nach eigenem Gutdünken wählen. Alle Kosten gehen dabei zu Lasten des Pensionärs.
Der Pensionär ist verpflichtet, auf eigene Kosten sein Pferd regelmässig (gemäss Weisung SFR) gegen Skalma impfen zu lassen.


Haftung und Versicherung

Der Pensionär hat für alle Schäden aufzukommen, die durch sein Pferd, durch ihn oder durch einen mit Reiten seines Pferdes beauftragten an den Einrichtungen des Stalles und der Anlagen sowie an den Hindernissen verursacht werden.
Die Haftung des Pensionsgebers und seines Personals für die Beschädigung, Vernichtung oder Entwendung des eingestellten Pferdes oder der dazugehörigen eingebrachten Sachen (Sattelzeug usw.) wird wegbedungen. Dieser Haftungsausschluss gilt auch für den Fall, dass der Pensionsgeber oder dessen Hilfspersonal im Auftrag des Pensionärs das Pferd reiten oder transportieren.
Die Versicherung des Pferdes gegen Krankheiten, Unfälle, Diebstahl, Feuer und Wasserschäden usw. ist Sache des Pensionärs.
Der Pensionär erklärt hiermit, dass er für sich eine Privathaftpflichtversicherung, welche die Haftung des Tierhalters einschliesst, abgeschlossen hat oder innert 5 Tagen nach Vertragsabschluss abschliesst.

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